1. Bericht aus Bolivien (22.7.2003)


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Liebe Freunde daheim,

wir sind nun seit gut zwei Wochen auf den Höhen des Altiplanos in Bolivien. Die meisten von Ihnen/Euch wissen warum. Für die Restlichen hier eine kurze Zusammenfassung der Hintergründe:

Wie vor zwei Jahren im Himalaya sind wir wieder auf einer meteorologischen Expedition unterwegs. Es handelt sich um eine Kooperation des Meteorologischen Instituts der LMU München mit der Universidad Mayor de San Andres de La Paz (UMSA), die weitgehend aus Mitteln der Volkswagenstiftung finanziert wird. Aus unseren Reihen sind dabei:

Am 31. August wird unser Team durch den dritten Pilot

verstärkt.

Die bolivianische Seite ist vertreten durch das Laboratorio de Fisica de la Atmosfera der UMSA unter Leitung von Professor Francesco Zaratti unter Mitarbeit seines Forscherteams.

Ziel der Forschungsexpedition sind meteorlogische Messungen in der unteren Atmosphäre, insbesondere

Zum Einsatz kommen diverse Ozon- und Strahlungsmessgeräte, Ballone und nicht zuletzt ferngesteuerte Messplattformen nach der Art eines Modellflugzeuges, die mit ihrer Sensorlast bis in Höhen von über 2000 m über Grund vordringen können.

Soweit zu den Hintergründen.

Wir kamen am 6. (Steffi und Jochen) bzw. 12. Juli nach 32-stündiger Reise auf dem 4000 m hoch gelegenen Flughafen von La Paz an. Die ersten Tage war für alle Ruhe angesagt, denn die dünne Luft fordert zunächst ihren Tribut. Trotzdem konnten Steffi und Jochen es nicht lassen, am vierten Tage zum Eichen von Instrumenten nach Chacaltaya, dem höchsten Skigebiet der Welt zu fahren. Die Höhe von 5200 m bescherte ihnen eine fast schlaflose Nacht.

Das größte Problem während der ersten Tage war es, die vorausgeschickte Expeditionsfracht von 477 kg aus dem bolivianischen Zoll zu bekommen. Alles schien nur an einer Kiste mit Medikamenten zu hängen, die uns der Summit Club für alle Fälle wieder zur Verfügung gestellt hatte. Wir hatten ihren Inhalt brav deklariert, unwissend dass Medikamente in dieser Menge nicht nach Bolivien eingeführt werden dürfen. Schließlich bekamen wir das Gepäck nach gut einer Woche mit ministerieller Sonderbewilligung frei. Gerade noch rechtzeitig für die Vorbereitung unserer ersten Messkampagne.

Derweil hatten wir genügend Zeit uns in der Stadt umzusehen. Imposant ist zunächst die Lage von La Paz. Hier bricht der Altiplano steil gegen das Amazonasbecken ab. La Paz ist in ein Tal hineingebaut, in der man jede Horizontale vergessen kann. Ein kleiner Stadtbummel ist schnell mit 300 oder mehr Höhenmetern verbunden, was in Anbetracht der Höhenlage schon einer kleinen Bergtour nahe kommt. Wohl dem, der zuvor trainiert hat.

Das Leben ist wie in allen Metropolen der Welt geschäftig bis weit in die Nacht hinein. Knapp ein Viertel der 8,2 Mio Bolivianer lebt hier bzw. in der oberen Trabantenstadt El Alto. Auffällig ist die starke Polizeipräsenz an allen Kreuzungen und wichtigen Gebäuden. Bisweilen sind immer wieder Unruhen aufgekommen, im Wesentlichen geschürt durch die in den letzten Wahlen gestärkte Fraktion der Coca-Bauern. Nur mit knapper Mehrheit konnte sich im letzten Jahr noch einmal eine Amerika-freundlichen Regierung behaupten. Ein Umschwung in den kommenden Jahren zeichnet sich also ab.

Auffällig ist aber auch die Sauberkeit in den Straßen, an der sich viele andere Städte ein Beispiel nehmen können. Besonders Sonntags werden die Autos auf freier Straße gewaschen, und auf allen Dächern trocknet Wäsche. Hunderte von Straßenkehrern und —kehrerinnen sind mit Besen und Schaufel auf der Jagd nach Unrat.

Dass Gastfreundschaft in diesem Land besonders groß geschrieben wird, erfuhren wir gleich in unserem Hotel, das von einer japanisch-bolivianischen Familie betrieben wird. Begrüßung mit Coca-Tee (keine Droge, sondern eines der besten Mittel, die Probleme mit der dünnen Luft zu überwinden), Hilfestellungen hier und dort, Schonkost für diejenigen, deren Darmflora sich noch nicht auf die hiesigen Verhältnisse eingestellt hat und vieles mehr.

Auch von der Leitung und den Mitarbeitern des Instituts wurden wir aufs Beste mit einer Grillparty am ersten Sonntag empfangen. Und da hier der Fussball Nationalsport Nummer eins ist, gehoerte auch gleich ein fetziges Spiel zwischen Deutschen und Bolivianern mit zum Fest. Die Huenen aus Germanien gingen schnell mit 3:1 in Fuehrung, doch dann zollte die Hoehenlage bald ihren Tribut, so dass die Bolivianer noch mit 5:3 gewannen. Beim Rueckspiel am Ende der Kampagne werden wir natuerlich bestens akklimatiesiert sein!

Wegen der Lage auf der Südhalbkugel ist hier zurzeit Winter. So fallen die Temperaturen Nachts in La Paz gegen den Gefrierpunkt, auf dem Altiplano sind es -10 bis -15 Grad. Tagsüber ist es bei andauerndem Sonnenschein reichlich 15 bis 20 Grad warm. Die Statistiken weisen im Juli einen einzigen Regentag aus.

Am Institut gab es täglich zu tun. Zwei große Kampagnen waren zu planen. Die erste, kleinere, führte uns bereits in die Cordilliera Real, die den Altiplano im Nordosten begrenzt. Die zweite Kampagne wird uns in die westliche Kordilliere bis hinauf an das Dreiländereck Bolivien-Chile-Argentinien führen.

Transport, Unterkunft und Verpflegung werden von einem Reiseunternehmen organisiert. Uns stehen vier Allradfahrzeuge für insgesamt 16 Personen und eine dreiviertel Tonne Material zur Verfügung.

Am 18. Juli standen alle bereit fuer die erste Messtour in der Cordilliera Real. Da die Wetterprognosen fuer das erste Wochenende nicht optimal waren, haben wir uns das untere Tal des Rio de La Paz aus gesucht. Hier auf 2500 m, direkt am Fuss des ueber 6400 m hohen Illimani war es sommerlich warm, und der Wind wehte, zu unser aller Freude, mit bis zu 15 m/s. Also gab es eine ganze Reihe von Ballonaufstiegen, die beiden letzten soger im Dunkel, wobei die Ballons mit einer kleinen Lampe bestueckt wurden.

Vieles in diesem Tal erinnert uns an das Kali Gandaki Tal in Nepal, wo wir vor zwei Jahren unterwegs waren. Ein breiter, steiniger Flussboden, in dem zurzeit kaum Wasser rinnt, einsame Doerfer, natuerlich ein sehr aehnlicher Tagesgang des Winds und natuelich viele interessierte Leute, vor allem Kinder, die bisweilen den ganzen Nachmittag den Flugzeugen zugeschaut haben.

Fuer uns Flieger waren die Konditionen ideal. Eine Landewiese von der Groesse dreier Fussballfelder und super klare Sicht. Taeglich kam ein Condor in geringer Hoehe vorbei, liess sich aber von unseren Fliegern nicht beeindrucken. Ein gewisses Problem stellte sich bei den Flugzeugantrieben heraus, die momentan nicht ueber die gesamte Aufstiegsdauer von 7 bis 8 Minuten durhchalten. Wir sind mit Hochdruck dabei, das Problem mit den Herstellen von Motor und Elektronik in Deutschland zu loesen.

Heute (Montag, der 21. Juli) haben wir nur kurz in La Paz Station gemacht und fahren gleich weiter zum naechsten Messplatz, dem Pass zwischen dem Illimani (6400 m) und seinem noerdlichen Nachbarn, dem Mururata (5800 m). Philip und Wolfgang bleiben noch einen Tag in La Paz, um die Probleme mit den Antrieben zu klaeren.

Soweit unser Bericht ueber die ersten 10 Tage unserer Expedition. In gut einer Woche, vor unserer grossen Tour in den Sueden, sind wir wieder hier und werden weiteres zu berichten haben.

Bis dann und viele Gruesse von

Jan, Jochen, Martin, Philip, Ritschie, Sepp, Steffi und Wolfgang


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--> Fortsetzung 2. Bericht vom 2.8.03



Dear Friends,

We have now passed two weeks at the high altitudes of the Altiplano in Bolivia. Most of you know why. For those who don’t yet know, here a short summary of the background:

Like two years ago in the Himalayan Mountains, we are again on a meteorological expedition. The mission is a co-operation between the Meteorological Institute of Munich University (LMU) and the Universidad Mayor de San Andres de La Paz (UMSA). Financing sponsor is the German "Volkswagenstiftung".

Our German team consist of

By August 31, our team will be completed by our third pilot

The Bolivian side is represented by the Laboratorio de Fisica de la Atmosfera of the UMSA, headed by Professor Francesco Zaratti, joined by his researchers.

The scientific goals of the expedition are meteorological measurements in the lower atmosphere, especially

The team used various ozone and radiation sensors, balloons and, last but not least, remote piloted vehicles being sort of model aeroplanes that carry their sensor payload up to 2000 m above ground.

So far the background.

We arrived at La Paz on July 6th (Steffi and Jochen) or 12th respectively after a 32 hours trip from Munich. Destination was La Paz’ airport EL Alto at 4000 m elevation. During the first days, rest was imposed for acclimatisation. Nevertheless, Steffi and Jochen were keen enough to mount to Chacaltaya (5200 m MSL, highest skiing station in the world) for instrument calibration. It was their fourth day over here and sleep was rare the night they spent there.

The firsts week’s main problem was to release the pre-shipped expedition baggage (477 kg) from Bolivian customs. It seemed to be a matter of a box with medicine, correctly declared for its content, not knowing that import of medicine in such quantities is forbidden in Bolivia. Finally, after one week, we received our baggage upon a special authorisation from the Ministry, just in time to prepare our first campaign.

Meanwhile we had enough time to explore the city of La Paz. Its site is really remarkable. Built into a steep valley coming down from the Altiplano, there is no horizontal line anywhere. A short city walk comes close to a medium mountain tour with 300 m or more of ups and downs.

Life is busy like in any capital of the world. Nearly a quarter of the 8.2 million Bolivians is living here including the upper suburb of El Alto. Police is present everywhere at crossroads and main buildings. There have been some roumors in the past, mainly initialised by the lobby of Coca farmers which got increased power in last year’s elections. The government, still being US-friendly, risks being replaces in one of the coming years.

People are extremely friendly, especially the Japanese- Bolivian family which manages our hotel. At reception or at any other time we are offered Coco tee which is not a drug, but the best remedy to overcome problems with the thin air.

The head of the institute invited us on the first Sunday to a BBQ party where wet met all the Bolivian staff involved in our joint campaign. As football is Bolivia’s national sport number one, a match between Germans and Bolivians was mandatory. The tall Germans quickly lead by 3:1, but than they had to pay tribute to the thin air and lost 3:5. Of course, a return match is scheduled, an we will be perfectly acclimatised.

Being on the Southern Hemisphere, it’s currently winter in Bolivia. Night temperatures fall down to nearly zero in La Paz and to -10 to -15 degrees C on the Altiplano. Afternoon highs are comfortable 15 to 18 degrees. According to long term statistics, only one day of rain is recorded in July.

In co-operation with the institute, we planned two measurement campaigns. The first, being the smaller one, already lead us to the Cordilliera Real, limiting the Altiplano in the north-east, i.e. close to La Paz. The second campaign is planned to the western Cordilliera up to the borders with Chile and Argentina.

Transport, lodging and meals are organised by a local travel agency. We are travelling in four Jeep-like cars, just sufficient for 16 persons with 750 kg of baggage.

On July 18th we all were prepared for our first tour in the Cordilliera Real. As the weather forecast was not quite good, we chose the lower valley of the Rio de La Paz as our first measurement site. At 2500 m MSL, close to the Illimani peaking 6400 m, we encountered mild, summerly temperatures and winds of up to 15 m/s, just as we like it. We hat a lot of balloon ascents, even the last two in darkness, the balloons being illuminated by small electric lamps.

There are many similarities with the Kali Gandaki Valley in Nepal where we did our investigation two years ago: a wide, stony bottom, where water is rare at this time of the year, some isolated villages, a very similar diurnal wind and, of course, many interested people, especially children, some of them staying a whole afternoon watching the airplanes.

For the pilots in out team, conditions were excellent. A meadow three times the size of a football ground and best visibility in absolutely clean air. Every day a Condor passed by, but never showing interest in out planes. We encountered a little problem with the electric drives of the planes in so far as they did not stand the full duration of climb, which is 7 to 8 minutes. We currently are working hard to find a solution together with the manufacturers of the motors and the speed controllers in Germany.

Today (July 21st) we are in La Paz only for a short pass-by and will continue directly to the second measurement site which is the pass between Illimani (6400 m) and its northern neighbour Mururata (5800 m). Philip and Wolfgang stay in La Paz for one day in order to clear the problem with the drives.

That’s our report of the first 10 days in Bolivia. We will be back to La Paz in about one week before we start our big tour towards the south. Then we surely will have more news to tell.

Best regards to all our friends,

Jan, Jochen, Martin, Philip, Ritschie, Sepp, Steffi and Wolfgang

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-->  2. Report dated 2.8.03

 

 

Chers amis,

Depuis deux semaines nous sommes sur les hauteurs de l’altiplano en Bolivie. La plupart d’entre vous devrait être au courant. Pout ceux qui n’y sont pas, voici les raisons :

Comme il y a deux ans au Nepal, nous sommes partis pour une expedition meteorologique. Il s’agit d’une cooperation de l’Institut Meteorologique de l’universite de Munich (LMU) avec la Universidad Mayor de San Andres de La Paz (UMSA) qui, pour la plus grande partie, est financée par la fondation Volkswagen. Notre équipe se compose du chef de la mission, le Professor Josef Egger (tout le monde l‘apelle Sepp), trois employés et deux étudiants de l‘institut et deux pilotes, Philip et Wolfgang. Notre troisième pilote, Stephan, va nous rejoindre le 31 août.

Les buts de cette expédition scientifique est l’analyse

On se sert d’une gamme d’instruments bien adaptés comme des capteurs d’intensité de rayonnement, d’ozone, des ballons pour mesurer la direction et la vitesse du vent et, enfin, des avions téléguidés qui montent jusqu’à 2000 m au dessus du sol avec leur charge utile qui se compose de capteur de pression, température et humidité relative.

Voilà les raison pour lesquelles nous sommes venus ici.

Nous sommes arrivés le 6 (Steffi et Jochen) et 12 Juillet (les autres) après un long voyage de 32 heures à partir de Munich. L’aéroport de La Paz est situé à 4000 m, la ville même à peine plus bas. Donc le repos s’impose les premiers jours pour une acclimatisation parfaite. Malgrès tout, 4 jour après leur arrivée, Steffi et Jochen sont montés au Chacaltaya, la station de ski la plus élevée du monde (5200 m) pour calibrer certains instruments. On peut s’imaginer qu’ils n’ont pas trouvé beuacoup de sommeil la nuit qu’ils ont passée là-haut.

Le plus grand problème des premiers jours a été de récupérer nos 477 kg de bagages d’expédition à la douane bolivienne. Il semble qu’il s’agissait seulement de notre caisse de médicaments, bien nécessaire pour tous les problèmes que l’on peut avoir ici. On avait correctement déclaré ce qu’il y avait dedans, tout en ignorant que la Bolivie n’autorise pas l’importation de médicaments, au moins pas de cette quantité. Après une bonne semaine et avec une autorisation spéciale d’un vice-ministre on a enfin pu libérer nos bagages, juste à temps pour la préparation de notre premiere campagne.

On a profité de l’attente pour visiter la ville. Elle est construite au bord de l’altiplano dans une vallée qui se jette vers l’immense bassin de l’Amazone. Ici, l’horizontale n’existe plus, tout est en pente. Pendant un petit tour en ville on fait vite 200 a 300 m de dénivelé, ce qui — vu l’altitude absolue de presque 4000 m — se compare a une course moyenne en montagne chez nous.

Nous avons été bien reçus dans un hotel tout neuf, géré par un couple japonais-bolivien. Toute de suite on nous a offert du la tisane de coca, qui n’est pas de la drogue, mais le meilleur moyen pour lutter contre les problemes d’altitude pendant les premiers jours.

Le chef de l’institut et ses assistants nous ont invité à un grand barbecue le premier dimanche après-midi. Et comme le sport national no. 1 en Bolivie est le foot, on a du jouer une partie entre allemands et boliviens. Nous avons bien débuté en profitant de notre grande taille (on menait 3 :1 à la mi-temps) mais au bout d’un certain temps, le souffle nous a manqué, et nos camarades, bien adaptées a l’altitude, ont gagné 5 à 3. Le match retour est prévu pour la fin de notre séjour. Attention, nous serons, nous aussi, bien acclimatés !

Comme nous nous trouvons sur l’hémisphère sud, ici, c’est l’hiver. La nuit, les températures s’approchent du zéro en ville et descendent à —10 —15° sur l’Altiplano. Au grand soleil de l’après-midi le thermomètre monte à 15 - 20 °. La pluie est pratiquement inconnue en juillet, les statistiques en compte une journée sur le mois.

Les préparatifs à l’institut se sont bien passés. Nous envisageons deux grandes boucles pour visiter plusieurs sites d’analyse. La première (la plus petite des deux) nous ménera dans la Cordilliere Real qui limite l’Altiplano du côté nord-est, c’est à dire au nord de La Paz. Pour la deuxième, nous montons l’Altiplano vers le sud jusqu’aux frontières chilienne et argentine.

Tranport, logis et ravitaillement sont organisés par une agence de voyage. Avec les boliviens de l’université, les chauffeurs et le chef de cuisine, nous sommes 16 personnes et nous avons quatre 4x4 à notre disposition. Il est impossible de voyager en voiture normale, il y a peu de routes goudronnées.

Le 18 juillet tout etait prêt pour la premiere sortie dans la Cordilliere Real. Comme les prévisions météorologiques n’étaient pas favorables pour les grandes altitudes, nous sommes descendus dans la valle du Rio de La Paz jusqu’à 2500 m. Nous avons planté nos tentes au pied de l’Illimani (6400 m). Là, il faisait 25 ° l’après-midi et le vent soufflait a 15 m/s, à la grande satisfaction des météorologues. Nous avons fait monter un grand nombre de ballons, les deux derniers même le soir dans le noir. Pour bien pouvoir les suivre avec les théodolites, on les a équipés d’une petite lampe électrique, et voilà une étoile de plus au firmament du sud !

Dans cette vallée, beaucoup de choses nous ont rappelé la vallée du Kali Gandaki au Népal où nous étions il y a deux ans : le fond très large rempli de cailloux avec quelques maigres filets d’eau en cette période hivernale, les villages isolés, le vent qui se lève régulièrement au cours de la journée et, bien sûr, les gens et surtout les enfants, très intéressés par notre projet.

Pour nos pilotes, les conditions étaient super : un terrain d’atterrissage en herbe, trois fois la dimension d’un terrain de foot et une visibilité quasi illimitée dans l’air pur de la montagne. Tous les jour, un condor nous arendu visite sans qu’il s’intéresse à nos avions. De toute façon, c’est lui le plus grand. Nous avons eu un problème avec la propulsion électrique de nos avions qui ne supporte plus la durée de montée de 7 à 8 minutes d’un seul coup. Philip et Wolfgang essaient tout pour résoudre ce problème et se sont mis en rapport avec les producteurs des moteurs et des variateurs électroniques en Allemagne.

Aujourd’hui (lundi 21 juillet) nous sommes rentrés et faisons une courte escale à La Paz pour continuer le jour même vers le deuxième site qui se trouvera sur le col entre l’Illimani (6400 m) et son voisin au nord, le Mururata (5800 m). Philip et Wolfgang restent à La Paz une journée pour résoudre leur problème technique.

Voilà notre bulletin des 10 premiers jour de l’expédition. Dans une bonne semaine, avant de commencer notre grande boucle vers le sud, nous serons de nouveau ici, sûrement avec d’autres nouvelles.

A bientôt,

Jan, Jochen, Martin, Philip, Ritschie, Sepp, Steffi et Wolfgang

 

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-->  2. Report dated 2.8.03

 

 


 

Photos :


La Paz with Illimani during moon rise



First airplane launch in the Rio de La Paz valley



Rio de La Paz valley, first measurement site, photo taken from our model airplane




Philip Kolb with one of our airplanes after landing



Martin Leeb working on his laptop, surrounded by interested children


-->  2. Report  2.8.03





 MFG-Markdorf, 23.07.03